Hinweis
Dies ist keine offizielle Website der Bundesrepublik Deutschland.
Alle Angaben ohne Gewähr.
Die Nutzung erfolgt auf eigene Verantwortung.
Schutzraum hilft Menschen in Deutschland, mögliche Schutzräume in ihrer Nähe zu finden. Ob Bunker, U-Bahn-Station oder Tiefgarage — diese Karte bietet einen Überblick über Orte, die im Ernstfall Schutz bieten könnten. Sie ersetzt keine offizielle Notfallplanung und stellt keine Handlungsempfehlung dar.
Die auf dieser Plattform verzeichneten Schutzräume bieten keinen garantierten oder vollständigen Schutz. Der tatsächliche Schutzgrad variiert erheblich — von massiven Betonbunkern bis hin zu einfachen Kellerräumen. Kein Schutzraum kann absoluten Schutz gewährleisten. Jede Person muss im Ernstfall selbst einschätzen, welcher Ort am sichersten erreichbar ist. Diese Karte ist ein Informationsangebot, keine Schutzgarantie.
Deutschland verfügt derzeit über kein aktives öffentliches Schutzraumprogramm. Die Bundesrepublik hat nach dem Ende des Kalten Krieges das zivile Schutzraumprogramm eingestellt. Die meisten auf dieser Plattform verzeichneten Bunker stammen aus dem Zweiten Weltkrieg oder der Nachkriegszeit und wurden inzwischen stillgelegt, umgewidmet oder sind nicht mehr instandgehalten. Ihr baulicher Zustand ist oft unbekannt oder mangelhaft. Sie sind in der Regel nicht für den Aufenthalt ausgestattet (kein Wasser, keine Belüftung, keine Stromversorgung). Ob und wie diese Bauwerke im Ernstfall genutzt werden könnten, ist unklar.
Da es kaum aktive Bunker gibt, verzeichnet diese Plattform auch andere unterirdische oder massiv gebaute Orte wie Tiefgaragen, U-Bahn-Stationen und Tunnel. Diese bieten zwar einen gewissen Schutz vor Trümmern und Druckwellen, sind aber nicht als Schutzräume konzipiert und haben entsprechende Einschränkungen. Im Ernstfall können sie dennoch die sicherste erreichbare Option sein.
Diese Plattform ersetzt keine behördlichen Anweisungen. Im Ernstfall befolgen Sie die Anweisungen der zuständigen Behörden (z. B. Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe, lokale Katastrophenschutzbehörden). Informieren Sie sich über die Warn-App NINA und halten Sie sich an die offiziellen Empfehlungen zur Notfallvorsorge.
Im Notfall sind diese offiziellen Stellen Ihre erste Anlaufstelle:
Schutzraum bietet eine kostenlose REST-API für Entwickler und Forscher. Mit der API können Sie Schutzraumdaten in Ihre eigenen Anwendungen integrieren, Analysen durchführen oder eigene Visualisierungen erstellen.
API-Dokumentation
Endpunkte, Parameter und Beispiele für die Schutzraum-API
In Deutschland gibt es derzeit keine offizielle Karte oder Datenbank der Behörden, die Bürgerinnen und Bürgern zeigt, wo sich Schutzräume befinden. Diese Lücke wollen wir schließen. Schutzraum ist entstanden, um Menschen einen schnellen Überblick über mögliche Schutzorte in ihrer Nähe zu geben — damit im Ernstfall keine wertvolle Zeit mit der Suche verloren geht. Auch wenn kein Schutzraum perfekten Schutz garantieren kann, ist Wissen über vorhandene Möglichkeiten ein wichtiger erster Schritt.
Die Daten auf dieser Plattform stammen aus verschiedenen öffentlich zugänglichen Quellen, darunter behördliche Veröffentlichungen, OpenStreetMap, Medienberichte und Recherchen der Community. Die Informationen werden nach bestem Wissen zusammengetragen, erheben jedoch keinen Anspruch auf Vollständigkeit oder Richtigkeit. Insbesondere der Zustand und die Zugänglichkeit der Schutzräume können sich jederzeit ändern.
Die Kapazitätsangaben basieren auf offiziellen Angaben, wenn verfügbar. Bei Tiefgaragen wird die Kapazität aus der Anzahl der Stellplätze multipliziert mit einem Faktor für Personen pro Stellplatz berechnet. Bei anderen Schutzraumtypen verwenden wir offizielle oder geschätzte Angaben. Alle Kapazitätswerte sind Richtwerte und können von der tatsächlichen Aufnahmekapazität abweichen.
Diese Plattform ist auf die Mithilfe der Community angewiesen. Wenn Sie fehlerhafte Informationen entdecken, den Zustand eines Schutzraums vor Ort überprüft haben oder zusätzliche Schutzräume kennen, melden Sie sich bitte per E-Mail. Jeder Beitrag hilft, die Datenqualität zu verbessern.